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Zahnärzte Schwedt e.V.

Dr. Hannelore Hoppe

Brandenburger Ring 27
16303 Schwedt (Oder)

Telefon (03332) 33028

E-Mail E-Mail:
www.zahnaerzte-schwedt.de


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Aktuelle Meldungen

Weihnachtsfeier in Stralsund

(17.12.2018)

Ein turbulentes Jahr mit schönen, erfolgreichen aber auch traurigen Ereignissen liegt hinter den Mitgliedern des Zahnärzte Schwedt e.V. 2018.
Viel Zeit und Engagement wurden für die großen Projekte des Vereins - dem Symposium und dem Studentenprojekt sowie in die Arbeit in Kammer und KZV- investiert. Als Weihnachtsfeier organisierten daher einige Mitglieder des Vereins für alle Interessierten eine Fahrt nach Stralsund. Nach einer interessanten Führung durch das Ozeaneum mit Blick hinter die Kulissen, gab es kulinarische Schlemmereien im Café Gumpert und auf dem Weihnachtsmarkt. Dann folgte ein ausgiebiger Bummel durch die weihnachtliche Innenstadt bei leicht einsetzenden Schneefall, der die Weihnachtsstimmung noch verstärkte. Der Tag fand einen leckeren Ausklang in der Gaststätte „Zur Kogge“. Herr Notnagel brachte uns mit dem Reisebus des Unternehmens Schorfheide- Touren sicher und entspannt hin und zurück. Sowohl bei bei An- und Abreise als auch vor Ort gab es so zahlreiche Gelegenheiten, gemeinsam Ideen zu Vereinsprojekten zu entwickeln, sich über fachliches auszutauschen oder einfach ein nettes Gespräch über Reiseziele oder Weihnachtstraditionen zu führen.
Ein rundum gelungener Tag an den sich alle Mitglieder sehr gern erinnern werden.

Foto zur Meldung: Weihnachtsfeier in Stralsund
Foto: Weihnachtsfeier in Stralsund

In stillem Gedenken

(28.07.2018)

IN STILLEM GEDENKEN

 

Am 26.06.2018 verstarb nach langer Krankheit der von uns sehr geschätzte Kollege

 

Dr. Michael Stumpf

(25.05.1960- 26.06.2018)

 

Mit seiner kollegialen Art berufsständische Entwicklungen aktiv und einfühlsam anzugehen, viele Außenstehende einzubeziehen und eine Basis für Mitarbeit zu schaffen, so bleibt uns Michael in Erinnerung;

und so hat er sein Vermächtnis in uns erschaffen.

 

Wir bekunden unser Mitgefühl und unsere Trauer

seiner Frau, seinen Kindern und seinen Familienangehörigen.

 

 

Trauer

Freude über Spende im Mehrgenerationenhaus

(28.12.2017)

Kurz vor Weihnachten machte der Zahnärzte Schwedt e.V. dem Mehrgenerationenhaus und der Volkssolidarität eine Freude. Das Projekt "Gesundes Frühstück", organisiert von der Volkssolidarität, findet einmal im Monat im Mehrgenerationenhaus statt und richtet sich an sozialschwache Familien. Das Frühstück soll in entspannter Atmosphäre Informationen zum Thema gesundes Essen vermitteln und gleichzeitig soziale Kontakte fördern.

Nachdem der Träger für das Jahr 2018 die Gelder dafür streichen musste, freuten sich die Organisatoren umso mehr, dass mit der Spende des Zahnärzte Schwedt e.V. das Frühstück nun 3x ausgerichtet werden kann. 

Foto zur Meldung: Freude über Spende im Mehrgenerationenhaus
Foto: Freude über Spende im Mehrgenerationenhaus

160 Teilnehmer aus Brandenburg beim 6. Zahnmedizinischen Fachsymposium des Zahnärzte Schwedt e.V.

(08.11.2017)

Am 16.09.2017 fand in der Aula und den Räumen des C-F-Gauß Gymnasiums Schwedt zum sechsten Mal das zahnmedizinische Fachsymposium des Zahnärztevereins Schwedt statt. Die Veranstaltung für Zahnmediziner, Zahntechniker und zahnmedizinische Fachassistentinnen ist mittlerweile bei vielen Kollegen des Landes ein fester Bestandteil im Weiterbildungskalender und zählt mit zu den größten zahnmedizinischen Fortbildungsveranstaltungen im Land Brandenburg. Parallel fand auch wieder eine Dentalausstellung statt, bei der die Dentalindustrie die neuesten Produkte und Trends im zahnmedizinischen Fachbereich präsentiert.

 

In Form der persönlichen Begrüßung der Teilnehmer durch den Bürgermeister der Stadt auf dem Symposium wird die Anerkennung der Veranstaltung und des Engagements der Zahnmediziner vor Ort in der Region deutlich. Einen weiteren besonderen Platz nahm diesmal die Präsentation des Luxx-Awards ein, eine Auszeichnung der DZW für den Zahnärzte Schwedt e.V. für dessen ehrenamtlich durchgeführtes Studentenprojekt. Auch das Symposium wird ausschließlich durch das ebenfalls ehrenamtliche Engagement von Mitgliedern des Schwedter Zahnärztevereins – Zahnärzten, Kieferchirurgen, Kieferorthopäden und Dentallaboren aus der Region- organisiert. Ein besonderer Dank geht dabei an die Kollegen Heike Puhlmann und Dr. Jürgen Kubatzki.

 

Das Fachprogramm für die Zahnmediziner umfasste in diesem Jahr Themen wie die Praxisbegehung, das Alveolenmanagement nach Zahnverlust, Trends in der Entwicklung der digitalen Zahnmedizin und das Management der Behandlung von Parodontopathien bei Patienten mit Diabetes mellitus.

Als Referenten konnten wir begrüßen: Herrn Mathias Lange, Betriebswirt aus Hamburg, Dr. Jürgen Gallas von der Fa. Geistlich Biomaterials, Herrn Dr. Fritz Preusse aus Mölln, sowie Herrn Prof. Dr. Thomas Kocher von der Universität Greifswald.

Im Weiterbildungsblock für die zahnmedizinischen Fachangestellten gab es u.a. Referate zur Kinderprophylaxe und zur Einkommensteuererklärung für Angestellte.

 

Am Rande des Symposiums ist auch für genug Raum und Zeit gesorgt, so dass die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit hatten, sich zu fachlichen und berufspolitischen Sachverhalten auszutauschen.

 

Die Vorbereitungen für das Symposium am 15.09.2018 sind bereits angelaufen. Die Schwedter Kollegen sind wieder bemüht, ein interessantes Weiterbildungsprogramm auf die Beine zu stellen und freuen sich schon heute auf die Brandenburger Kollegen zum fachlichen und berufspolitischen Meinungsaustausch.

 

Dr. Michael Stumpf

Foto zur Meldung: 160 Teilnehmer aus Brandenburg beim 6. Zahnmedizinischen Fachsymposium des Zahnärzte Schwedt e.V.
Foto: 160 Teilnehmer aus Brandenburg beim 6. Zahnmedizinischen Fachsymposium des Zahnärzte Schwedt e.V.

Studenten auch 2017 wieder begeistert von Schwedt!

(18.10.2017)

Ein erfolgreiches Projektjahr 2017-

Lob und Auszeichung für das Studentenprojekt spornen zur Fortsetzung an

 

So viel Lob spornt zum Weitermachen an- neben dem Luxx- Award, welches das ehrenamtlich organisierte Studentenprojekt des Zahnärzte Schwedt e.V. von der DZW erhalten hat, äußerten sich auch die Teilnehmer der diesjährigen Praktikumswoche durchweg positiv über die Idee, die Inhalte, die Durchführung des Projekts sowie über die Freundlichkeit und Attraktivität der Stadt.

Die angehenden Zahnmediziner kamen in diesem Jahr aus Berlin und Greifswald und waren zunächst skeptisch. Ganz offen gaben sie beispielweise an, eine Selbständigkeit zu Beginn der Woche nicht in Erwägung gezogen zu haben. Die Gespräche jedoch mit erfahrenen Kollegen, die offen über die Vorteile der Selbstständigkeit sprachen, aber auch Hürden und Probleme aufzeigten, welche beispielsweise bei der Niederlassung zu meistern waren, halfen den Studenten, neue Möglichkeiten in Erwägung zu ziehen. Laurens Preisendörfer, Zahnmedizinstudent aus Greifswald, äußerte sich dazu: „Ich denke, seit dieser Woche können wir alle es uns sehr viel besser vorstellen, auch in die Selbstständigkeit zu gehen. Die Zahnärztin Frau Judith Schmitz konnte uns sehr authentisch all die Probleme der Praxisübernahme zeigen, uns jedoch gleichzeitig darin bestärken, dass es sich lohnt!“. Neben diesem wichtigen Aspekt wurden die Themen „Betriebswirtschaftlichkeit in der Praxis“, „Die Vorteile der Vernetzung unter den Kollegen“, die „KZV“, „Das Berufsleben in der Realität“ und die „zwischenmenschlichen Aspekte (Chef/Mitarbeiter; Arzt/Patient)“ als besonders spannend von den Studenten hervorgehoben.

 

Den jungen Studenten Mut machen, aber auch die Vorteile des Lebens einer Kleinstadt und der ländlichen Region zu zeigen, ist eines der Hauptanliegen des Projekts. Das Engagement der Schwedter Kollegen möchte damit aktiv dem Trend der Abwanderung in die Städte entgegenwirken. Die eingeladenen Studenten erhalten ein Wohlfühlprogramm mit freier Kost und Logis, können einen Woche lang verschiedene Zahnarztpraxen und Labore kennenlernen und gleichzeitig die Stadt und ihre Umgebung besichtigen.

Neben dem traditionellen Empfang beim Bürgermeister mit anschließendem Stadtrundgang bot die Woche auch eine Fahrradtour durch den Nationalpark, den Blick hinter die Kulissen des Theaters „Uckermärkische Bühnen Schwedt“ mit dem Besuch einer Generalprobe, sowie eine Tour durch die Raffinerie PCK und die Besichtigung des Tabakmuseums in Vierraden. „Es ist nicht nur das Thema Zahnmedizin, sondern auch das Freizeitprogramm“ welches die Woche besonders macht, heben die Studenten daher hervor. „Es ist auch ein bisschen wie ein Urlaub.“ gibt Chen Heng aus Greifswald zu.

Für die bessere Mobilität standen den Studenten kostenfrei Fahrräder zur Verfügung, was Seul Bee Lee aus Berlin als besonders gut empfand. In diesem Jahr waren alle mit der Bahn angereist, sodass die fahrbaren Untersätze dankbar angenommen wurden.

 

Bisher hatten die Studenten, welche die Praktikumswoche besuchten, in ihrem Studium bereits das erste klinische Jahr absolviert. In diesem Jahr waren jedoch auch zwei Studenten aus dem 7. Semester dabei- also noch vor Antritt der 2 klinischen Jahre mit Behandlungserfahrung am Patienten. Dies stellte jedoch für die Durchführung der Woche keinen Nachteil dar. Alle vier Studenten fanden den Zeitpunkt für die Praktikumswoche genau richtig und sind der Meinung, dass es „toll wäre, noch mehr Studenten die Möglichkeit zu bieten, diese Erfahrung zu machen.“

Der Zahnärzte Schwedt e.V. würde sich daher freuen, wenn auch Kollegen weiterer Regionen ebenfalls Initiative ergreifen, sich zusammenschließen und ein solches Projekt auf die Beine stellen würden. Für Rat und Unterstützung stehen die Mitglieder des Zahnärzte Schwedt e.V. sehr gern zur Verfügung. Dass es sich lohnt zeigen die Reaktionen der Studenten, alle vier werden bei der Suche nach Assistenzstellen Schwedt und ähnliche Regionen in die Auswahl einbeziehen. Warum es wichtig ist, die Initiative fortzusetzen, fasst unsere Vereinsvorsitzende Dr. Hannelore Hoppe somit zusammen: „Wir bieten den Studenten eine Chance, Praxen kennenzulernen und Fragen zu stellen. Und natürlich stellen wir ihnen auch unsere Stadt und unser schönes Umland vor. Um Nachwuchs muss man sich langfristig kümmern!“

 

 

Dr. Dana Stumpf

Foto zur Meldung: Studenten auch 2017 wieder begeistert von Schwedt!
Foto: Studenten auch 2017 wieder begeistert von Schwedt!

Der LUXX- Award geht in die Uckermark

(21.09.2017)

Das ehrenamtlich organisierte Studentenprojekt des Zahnärzte Schwedt e.V. erhielt von der DZW die Auszeichnung „LUXX- Award“.

Die seit Jahren zu beobachtende Tendenz junger Zahnmedizinabsolventen sich in angestellte Beschäftigungsverhältnisse zu begeben und den ländlichen Raum zu meiden war für Schwedter Zahnärzte ein Grund dieses Projekt zu starten.

Es soll gezeigt werden, dass die Angst vor der eigenen Niederlassung unbegründet ist. Auch in Gebieten außerhalb der Großstädte und Ballungszentren ist hochwertige Zahnmedizin realisierbar. Ebenso lässt sich ein interessantes berufliches und ausgefülltes privates Leben auch in der „Peripherie“ gestallten.

Seit nun bereits vier Jahren lädt der Verein Studenten aus Greifswald und Berlin ein, die Stadt sowie viele Schwedter Zahnarztpraxen und Labore kennenzulernen und dort von Kollegen aus erster Hand Informationen rund um den organisatorischen, verwaltungsrechtlichen und berufspolitischen Bereich in der Zahnmedizin Informationen zu bekommen. Nach wie vor werden diese Themen leider während des Studiums stiefmütterlich behandelt und finden in der Ausbildung der Studenten kaum Raum.

Das Studentenprojekt wird durch reines Ehrenamt organisiert und durch den Zahnärzteverein finanziert- die Studenten erhalten neben zahlreichem Wissen auch freie Kost und Logis.

Ein Rundum- Wohlfühl- Programm in den Semesterferien für lernwillige Studenten.

Die komplette Organisation von der Akquirierung der Studenten bis hin zur Feinabstimmung der Termine während der Woche, dem Reservieren der Fahrräder oder verschiedenster Aktivitäten stellt einen erheblichen zeitlichen Aufwand dar.

Die Studenten besuchen in dieser Woche Praxen und Labore unterschiedlicher Größe und Organisationsform. Dabei werden alle zahnmedizinischen Fachrichtungen einbezogen.

Jede Praxis nimmt sich etwa zwei Stunden Zeit, den Studenten Rede und Antwort zu stehen und ihnen möglichst umfangreich Tipps und Tricks für ihre berufliche Zukunft zu geben. Für jeden einzelnen also keine gewinnbringende, aber dennoch gern geleistete Aufgabe, um die zukünftigen Kollegen fit für den Start in die Praxis zu machen.

Umso mehr freuen sich sowohl alle Mitglieder des Zahnärztevereins über die Auszeichnung der DZW, als auch der Bürgermeister der Stadt, Herr Jürgen Polzehl. Im Rahmen des vom Zahnärztevereins organisierten zahnärztlichen Symposiums, welches am 16.09.2017 in Schwedt stattfand, wurde das Projekt sowie der LUXX- Award von Dr. Dana und Dr. Marco Stumpf den anwesenden Vereinsmitgliedern, dem Bürgermeister sowie zahlreichen weiteren Zahnärzten und Zahnärztinnen aus Brandenburg vorgestellt. Der stolze Bürgermeister unserer Stadt (30.037 Einwohner, Stand 12/2016) freute sich über die Auszeichnung des von ihm mit unterstützten Projekts und auch die Vereinsvorsitzende Frau Dr. Hannelore Hoppe bekräftigte: „Es ist toll, dass die Arbeit und das Engagement auf diesem Weg so honoriert wurde.“

Der Luxx- Award gibt Kraft für die Fortsetzung dieses gemeinnützigen Projekts, um unseren jungen Kollegen Mut für die Niederlassung zu vermitteln, ihnen die Scheu vor dem ländlichen Raum zu geben und Tipps und Tricks für den Start ins Berufsleben an die Hand zu geben.

Wir hoffen auf Mitstreiter, die unsere Idee auch in anderen Regionen der Bundesrepublik umsetzen, um die Freiberuflichkeit und Selbständigkeit unseres Berufsstandes zu erhalten und einen Beitrag für den Erhalt der zahnmedizinischen Versorgung im ländlichen Raum zu leisten.

 

Dr. Dana Stumpf

Foto zur Meldung: Der LUXX- Award geht in die Uckermark
Foto: Foto Kathrin Hester

Symposium 2016

(28.07.2017)

Schwedter Zahnärztesymposium feiert fünfjähriges Jubiläum

 

Der Schwedter Zahnärzteverein lud in diesem Jahr bereits zum 5. Mal Zahnärzte, Zahnmedizinische Fachangestellte, Zahntechniker und Studenten zur fachlichen Fortbildung ein. Die Mitglieder des Vereins freuten sich über das Kommen von 160 Teilnehmern, die am 24. September trotz wunderbaren Spätsommerwetters den Weg nach Schwedt fanden.

 

Wiederum wurde das Symposium von einer Dentalmesse mit zahlreichen Ausstellern aus dem gesamten Bundesgebiet begleitet. Auch bei den Ausstellern erfreut sich das Symposium großer Beliebtheit. Mittlerweile ist hier die Nachfrage größer als die zur Verfügung stehende Fläche.

 

Wie immer stand das Symposium unter dem Motto „Von Kollegen – für Kollegen“. Die Vorbereitung und Durchführung des Symposiums erfolgte ausschließlich durch Mitglieder des Zahnärztevereins Schwedt.

Das wissenschaftliche Programm für Zahnärzte und das Programm für Zahnmedizinische Fachangestellte mit dem Thema „Innovative Zahnmedizin 2016“ bot allen Teilnehmern eine breite Palette an aktuellen Vorträgen.

 

Nach dem Grußwort des Schwedter Bürgermeisters Jürgen Polzehl begann die Tagung mit dem Vortrag „Arbeitsrecht zwischen Mythos und Wahrheit“. Rechtsanwalt Dr. Uwe Schlegel brachte den Teilnehmern mit seiner unnachahmlichen und humorvollen Art dieses schwierige Thema so gut nahe, dass sich jeder noch sehr lange und sehr gern an seinen Vortrag erinnern wird.

Über neue Wege in der Implantatprothetik referierte Peter Breil. Er erläuterte das Herangehen bei verschraubten prothetischen Lösungen mit dem Comfour System. Der Vortrag war äußerst praxisbezogen und informierte hervorragend über neue Möglichkeiten und Wege in der Versorgung unserer Patienten.

 

Nach dem Mittagessen und dem Besuch der vielschichtigen Dentalausstellung gab Dr. Julian Schmoekel einen Überblick über „Neues aus der Kinderzahnheilkunde“. Die Teilnehmer bewerteten seinen Vortrag mit hervorragenden Noten. Sein Referat war engagiert und die Teilnehmer konnten zahlreiche praktische Anregungen für die direkte Umsetzung im Praxisalltag mitnehmen.

 

Mit seinem Vortrag „Focus Gesicht: Zur Diagnostik und Therapie von Tumoren der Gesichtshaut“ brachte Dr. Thomas Jähnichen den Teilnehmern nah, welche Verantwortung und welche Möglichkeiten in unserem Fachgebiet bei der Früherkennung von Präcancerosen im täglichen Praxisalltag bestehen. Die zahlreichen Bilder aus der Praxis blieben haften, somit entstand für die Kollegen ein sehr anschaulicher Leitfaden.

Das Programm für die zahnmedizinischen Fachangestellten wurde von Mathias Lange eingeleitet. Äußerst praxisnah und von den Teilnehmerinnen außerordentlich gut bewertet sprach er zum Thema „Praxisbegehungen – zwischen bürokratischem Irrsinn und realistischer Umsetzung“.

 

Daran anschließend erhielten die Assistentinnen Informationen zur richtigen Körperhaltung bei der Behandlung und zur aktiven Regeneration unter dem Motto „Fit forever“ von Physiotherapeutin Claudia Hinz.

Frau Dr. Bettina Kanzlivius gab einen sehr interessanten Überblick über „Kinderbehandlung in der Zahnarztpraxis, Umgang, Prophylaxe und Behandlung“

Abschließend informierte Sabine Hiemer aus Dresden sehr umfangreich über das Thema „Biotop Mundhöhle, CHX/Probiotika/Antibiose – Erhaltung des biologischen Gleichgewichtes bei Risikopatienten, Fluoride Pro und Kontra“.

 

Das Symposium bot neben den fachspezifischen Informationen auch wieder ein Forum für den kollegialen Meinungsaustusch. In lockerem Umfeld und begleitet von einem leckeren Catering fanden alle Teilnehmer die Möglichkeit sich mit den Kollegen fachlich und berufspolitisch auszutauschen. Mittlerweile ist das Schwedter Symposium bei vielen Kollegen zu einem festen Bestand im Weiterbildungskalender geworden. Wir freuen uns über viele „Wiederholungstäter“, die die fachliche Kompetenz und die kollegiale Atmosphäre in Schwedt schätzen.

 

Die Vorbereitungen für das Symposium im kommenden Jahr laufen bereits. Am 16.09.2017 lädt der Zahnärzteverein Schwedt zum 6. Symposium ein. Wir würden uns freuen, wenn wir wieder so zahlreiche Gäste bei uns begrüßen könnten. Eine interessante und praxisnahe Veranstaltung in kollegialer Atmosphäre ist wieder garantiert.

 

Dr. Dana Stumpf

Dr. Michael Stumpf

Foto zur Meldung: Symposium 2016
Foto: Symposium 2016

Studentenprojekt 2016

(07.12.2016)

Ein Pilotprojekt auf dem Weg zur Tradition-

Greifswalder Zahnmedizinstudenten besuchen Schwedt

 

Bereits zum dritten Mal lud der Zahnärzte Schwedt e.V. im September 2016 interessierte Studenten aus Greifswald ein, die Stadt Schwedt und deren Menschen kennenzulernen.

 

Zeitungsartikel

 

Auch im Radio wurde auf dem Radiosender Antenne Brandenburg wurde von dem Projekt berichtet.

Radiobeitrag 

(bitte anklicken, um abzuspielen)

 

Im Rahmen eines einwöchigen Praktikums besuchten die Studenten des 9. Semesters jeweils am Vormittag diverse Praxen und Labore, welche Sie zu speziellen Themen rund um die Organisation einer Praxis vertraut machten- Themen, welche in diesem Umfang im Rahmen des Studiums oft nicht gelehrt werden bzw. nicht gelehrt werden können. Häufig flößen gerade diese Themen den Absolventen soviel Angst ein, dass viele von ihnen den Schritt in die Selbstständigkeit nicht wagen. Jenseits von wissenschaftlichen Themen wie Kariesentstehung und Co lernen die Studenten in der Schwedter Praktikumswoche daher wichtige Aspekte von politischer Selbstverwaltung, Abrechnung, Mitarbeiterführung, verschiedenen Praxiskonzepten bis hin zur kollegialen Zusammenarbeit zwischen spezialisierten Kollegen, Laboren und allgemein tätigen Zahnärzten. In diesem Punkt lobten die Studenten auch die herzliche Atmosphäre, welche Sie unter den Kollegen in Schwedt erfuhren. Neben den vier Studenten aus Greifswald, welche zum einen Teil aus Brandenburg selbst, zum Anderen aber auch aus Berlin und dem Münsterland kamen, schloss sich in diesem Jahr auch eine Studentin der Berliner Universität an, welche aus Schwedt stammt und langfristig wieder in die Heimat zurück kehren möchte. Gemeinsam mit den vier Greifswalder Studenten lernte auch Sie ihre Stadt ganz neu kennen. Am Nachmittag wartete auf die Besucher ein buntes Programm- vom Empfang beim Bürgermeister, über einen Blick hinter die Kulissen des Theaters bis hin zur begehrten Rundfahrt durch das Erdölverarbeitungswerk PCK- dem größten Arbeitgeber der Stadt. Die Studenten erhielten kostenlose Logis inklusive Frühstück in einem zentral gelegenen Hotel und für die Mobilität sorgten die zur freien Verfügung stehenden Fahrräder, mit denen auch Ausflüge in den direkt angrenzenden Nationalpark gestartet werden konnten.

 

An den Abenden trafen sich teilnehmende Kollegen dann mit den Studenten, um in kleiner, gemütlicher Runde beim Abendessen diverse Fragen zu besprechen oder weiter Kontakte zu knüpfen.

Besonders freuten wir uns in diesem Jahr über den Besuch unseres oralchirurgisch tätigen Kollegen Dr. J. Lips aus Fürstenwalde. Er kam zu einer Informationsrunde über Praxisformen und Abrechnung dazu. Da auch in Fürstenwalde langfristig ein Nachwuchsmangel zu erwarten ist, interessiert sich Dr. Lips schon des längeren sehr für die Durchführung des Programms und konnte so direkt mit den Studenten über Ideen und Ratschläge für die eventuelle Durchführung eines ähnlichen Projekts in Fürstenwalde sprechen. Wir freuen uns, wenn unser „Pilotprojekt“ zukünftig noch weitere Nachahmer finden wird und stehen gern mit Rat zur Seite.

 

Als Zusammenfassung der Woche gaben die Studenten einstimmig an, Schwedt als „Arbeitsplatz“ weiter zu empfehlen. Auch Christian Zillmann, welcher als Familienvater mit Frau und Kind derzeit in Greifswald studiert, könnte sich Schwedt als zukünftigen Arbeits- und Wohnort vorstellen. Nachdem er vor etlichen Jahren einmal Schwedt besucht hatte, war er  besonders zu Beginn skeptisch hinsichtlich der Lebensqualität und dem Angebot für junge Familien. Während der Woche  konnte er sich jedoch von der positiven Entwicklung der gesamten Region überzeugen. Diesen und andere Eindrücke, werden nicht nur er sondern auch die vier anderen Studenten an die Kommilitonen der Berliner und Greifswalder Universität weiter tragen.

 

Unsere Vereinsvorsitzende Fr. Dr. Hannelore Hoppe formulierte zusammenfassend in einem Interview: „Es geht uns nicht darum, den Nachwuchs herzulocken oder ihm eine Praxis überzuhelfen. Wir bieten den Studenten die Chance, Zahnärzte und Praxen kennenzulernen, mit ihnen zu reden, ganz praktische Dinge zu erfahren oder einfach nur Fragen stellen zu können. Und natürlich stellen wir ihnen auch unsere Stadt und das Umland vor. Wir werden nun mal alle älter und um den Nachwuchs muss man sich jetzt kümmern und nicht erst in zehn Jahren, wenn es ernst wird.“

Diese Tatsache und die erneute, sehr positive Resonanz bestärken uns, das Projekt auch im nächsten Jahr fortzuführen.

 

Dr. Dana Stumpf

Foto zur Meldung: Studentenprojekt 2016
Foto: Studentenprojekt 2016

Nächste Mitgliederversammlung 02.03.2016

Liebe Mitglieder,

Ende Januar erfolgte die Auszählung zur Kammerwahl.


AUCH aus diesem Grund bitte ich Euch am 02.03.2016 um 19.00Uhr in die Gaststätte "Tenne".
(Friedlieb-Ferdinand-Runge-Straße )

Es gilt das alte Jahr abzuschließen und das neue Jahr zu planen.

Im Anschluß erfolgt für alle GmbH-Mitglieder eine Auswertung des ersten Geschäftsjahres.


Ich bitte dringend um rege Teilnahme!! Die entsprechenden detailierten Tagesordnungen folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hannelore Hoppe

4. Zahnärztesymposium 2015

(14.10.2015)

Zum bereits 4. wissenschaftlichen Symposium lud der Zahnärzteverein Schwedt am 19. September ein.

170 Zahnärzte, Zahnmedizinische Fachhelferinnen, Zahntechniker und Studenten der Zahnmedizin waren der Einladung gefolgt und trafen sich zur gemeinsamen Weiterbildung und zum kollegialen Meinungsaustausch.

Begleitet wurde die Veranstaltung von einer Dentalmesse mit zahlreichen Ausstellern aus dem gesamten Bundesgebiet.

Vorbereitung und Durchführung des Symposiums erfolgte wiederum ausschließlich durch die Mitglieder des Zahnärztevereins Schwedt. Neben der Tätigkeit in der Praxis erfordert das zwar einen beträchtlichen Zeitaufwand, aber die hohe Resonanz und die überaus guten Beurteilungen durch die teilnehmenden Kollegen lassen den Anstrengungen schnell vergessen.

Wie bereits im Vorjahr wurde jeweils ein wissenschaftliches Programm für Zahnärzte und ein wissenschaftliches Programm für Zahnmedizinische Fachangestellte zusammengestellt. Dabei bildeten die Aula und die Bibliothek des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums wiederum einen optimalen Rahmen für die Veranstaltung. Den hohen lokalen Stellenwert und die Resonanz, die das Symposium erfährt mag man daran erkennen, dass es sich der Bürgermeister der Stadt Schwedt, Herr Polzehl, es sich trotz seines randvollen Terminkalenders nicht nehmen ließ, persönlich das Grußwort zum Symposium zu überbringen.

Der Eröffnungsvortrag wurde von Professor Kaduk von der MKG Klinik der Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald gehalten. In seinem mit zahlreichen aktuellen Bildern unterlegten Referat informierte er die Zuhörer über Praecancerosen und Prognosefaktoren des Mundhöhlencarzinoms und gab einen interessanten und informativen Überblick über die heutigen Möglichkeiten der modernen klinischen Kieferchirurgie bis hin zu computergestützten, navigierten Operationen im Kiefer-Gesichtsbereich.

Die Behandlung von Craniomandibulären Dysfunktionen, Zusammenhänge von Muskelentspannung und Psyche, sowie Verfahren zur Spannungsreduktion im craniofacialen Bereich standen im Mittelpunkt von Dr. Wolf Nickel. Der überaus praxisnahe Vortrag brachte für alle Teilnehmer hochinteressante Kenntnisse über komplexe, ganzheitliche Zusammenhänge muskulärer Bewegungsabläufe und bot viele praxisnahe Ansätze zur Behandlung der CMD.

Dr. Matthias Schulz von der Universität Dresden gab einen Überblick über „Zahnärztliche Chirurgie bei Patienten mit internistischen Risiken – Blutverdünnern, Heparinen und Bisphosphanaten“. In seinem klar strukturierten Vortrag gab er jedem einen optimalen Leitfaden für die Behandlung bei Patienten mit den genannten Risikofaktoren an die Hand.

Zum Abschluß referierte Frau Andrea Bruhn von Advitax Neubrandenburg über die optimale und prüfungssichere Gestaltung von Praxisausgaben. Die sich an die Vorträge anschließenden, lebhafte Diskussionen führten dazu, dass das Ende der Veranstaltung sich bis 17:00 Uhr verschob.

Das Programm für die zahnmedizinischen Fachangestellten reichte vom optimalen Umgang mit Stress, die richtige Körperhaltung im Arbeitsalltag zur Vermeidung von Verspannungen, bis hin zum Thema „Moderner Knigge – Dresscode, Körpersprache, Distanzzonen“, sowie neuesten Erkenntnissen zur Prophylaxe in Bezug auf Hilfsmitteln, Wirkstoffen und Geräten.

Das Anliegen des Zahnärztevereins, den Teilnehmern des Symposiums neben den fachspezifischen Informationen auch ein Forum für den kollegialen Meinungsaustusch zu bieten, ging auch in diesem Jahr wieder voll auf. Begleitet von einem leckeren Catering fand jeder einen Platz an dem er sich mit Kollegen fachlich und berufspolitisch austauschen konnte.

Nach dem Symposium ist vor dem Symposium. Für das kommende Jahr ist es für den 24.September geplant und schon jetzt laufen die Vorbereitungen dafür. Die Kollegen des Zahnärztevereins Schwedt versprechen wieder eine interessante und praxisnahe Veranstaltung.

 

Dr. Michael Stumpf

Kooperation Universität Greifswald mit dem Zahnärzteverein Schwedt in zweiter Auflage

(13.10.2015)

In enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Meyer von der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald hatte der Zahnärzteverein Schwedt im Juni 2014 eine Kooperationsvereinbarung mit der Universität getroffen. Im Rahmen der Vereinbarung hospitierten im August 2014 erstmals drei Studenten der Universität in Schwedt. Im September dieses Jahres ging diese Kooperation nun in die zweite Runde und 4 Zahnmedizinstudenten nutzten die Möglichkeit der Hospitation in Schwedt.

Ziel ist es, den Studenten die Möglichkeit zu geben, sich neben der fachlich medizinischen Ausbildung an der Universität einen Überblick über die Anforderungen des beruflichen Alltags in der Praxis zu verschaffen. Zudem soll vermittelt werden, welche betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und berufspolitischen Anforderungen auf die Studenten im Berufsleben zukommen.

Zugleich sieht der Zahnärzteverein Schwedt die Möglichkeit, den Studenten die Stadt und die Region näher zu bringen und aufzeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten der zahnmedizinischen Berufsausübung in eher ländlich geprägten Regionen bestehen.

 

Der Zahnärzteverein Schwedt begrüßte vom 14. bis 18.09.2015 vier Greifswalder Zahnmedizinstudenten, die kurz vor Beginn des 9. Semesters standen, zur zweiten Auflage der Hospitationswoche.

Den Studenten  wurde wieder die Möglichkeit gegeben, praxisnah  im Rahmen eines umfangreichen Programms verschiedene allgemein tätige, kieferorthopädische und kieferchirurgische Zahnarztpraxen, Dentallabore, sowie die Stadt selbst kennen zu lernen.

Die Studenten besuchten täglich zwei Praxen bzw. Labore und erhielten an jeder Station von den jeweiligen Mitgliedern des Zahnärztevereins einen Einblick in den Arbeitsalltag der besuchten Einrichtung.

Zugleich bekamen sie Informationen zu verschiedenen Bereichen der Praxisführung, zu berufspolitischen und -rechtlichen Themen wie Arbeit und Funktion der Zahnärztekammer  und der KZV, sowie zu den Möglichkeiten der beruflichen Kooperation.

Die vier Zahnmedizinstudenten reisten am Montag an und waren in einem Hotel direkt in der Schwedter Innenstadt untergebracht. Vier Fahrräder wurden zur Verfügung gestellt, so dass alle Einrichtungen unproblematisch erreicht werden konnten, aber auch um in der Freizeit die schöne Landschaft des in unmittelbarer Nähe zur Stadt gelegen „Nationalpark Unteres Odertal“ erkunden zu können.

 

 

Nach der Begrüßung mit einer kurzen Vorstellung des Zahnärztevereins und  des Programms der Hospitation ging es zum Bürgermeister der Stadt, der einen Überblick über die wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Möglichkeiten der Region gab.

Anschließend unternahmen die Studenten eine zweistündige Stadtrundfahrt durch Schwedt und Umgebung und der Abend klang gesellig bei einem gemeinsamen Abendessen aus.

Am Dienstag um 08.15 Uhr begann mit dem Besuch einer kieferchirurgischen Praxis das zahnmedizinische Programm. „Wie funktioniert eine „Überweiserpraxis“ lautete das Thema. Anschließend drehte es sich beim Besuch einer allgemein tätigen Zahnarztpraxis alles um das Thema: „Immer diese Angestellten…. Mitarbeiterführung in der Praxis“.

Am Nachmittag ging es dann in das Asklepios-Klinikum. Der ärztliche Direktor stellte den Studenten dort das medizinische Behandlungsspektrum und die Verknüpfung von stationärer und ambulanter Versorgung der Patienten vor. 

Der nächste Tag startete mit dem Besuch einer kieferorthopädischen Praxis und brachte den Studenten das Funktionieren einer solchen Praxis im ländlichen Bereich nahe.

Im Anschluss daran hospitierten die Studenten in einer Praxis in der vier Zahnärzte tätig sind. „Gemeinschaftspraxis/Praxisgemeinschaft – was ist das?“ so lautete das Kernthema bei dieser Visite.

Am Nachmittag organisierte der Zahnärzteverein Schwedt einen Fachvortrag über- und eine Busfahrt durch die Raffinerie PCK, dem größten Arbeitgeber der Region. Am Abend luden dann wieder die besuchten Praxen zum gemeinsamen Abendessen ein, bei dem zahlreiche Fragen beantwortet werden konnten.

Am Donnerstag besuchten die Studenten ein zahntechnisches Labor. Dort wurde den Studenten ein Überblick über den Einsatz von CAD/CAM live vor Ort und über die engmaschige Zusammenarbeit zwischen Zahnarztpraxis und Zahntechnik gegeben.

Danach besuchten die Studenten die Praxis einer jungen Kollegin, welche ihre Praxis vor einem Jahr von einer Kollegin übernommen hat, die in den Ruhestand gegangen ist. Der Schwerpunkt der fachlichen Besprechung konzentrierte sich somit auf die Themen der Praxisneugründung oder -übernahme.

Am Freitag besuchten die Studenten ein weiteres zahntechnisches Labor, wo sich die Studenten über das Thema „Wie eng hängen Labor und Praxis zusammen und Konkurrenz aus dem Ausland- wie stark spürt man diese im Labor?“ informierten. Da Schwedt direkt an der Grenze zu Polen liegt, zeigten sich die Studenten sehr interessiert darüber, wie stark dieses einen Einfluss auf die zahnmedizinische Betreuung der   Bevölkerung hat.

Beim anschließenden Besuch einer weiteren Zahnarztpraxis wurden Fragen rund um Abrechnung, Zulassung, sowie Aufgaben und Funktionsweise der Kammer und der KZV besprochen.

Am Nachmittag organisierte der Verein eine Radtour zum Nationalparkmuseum des Nationalparks  „Unteres Odertal“, dem einzigen Flussauen-Nationalpark Deutschlands.

Am Abend trafen sich dann alle Beteiligten in geselliger Runde zum abschließenden gemeinsamen Abendessen. Dort wurden die Erfahrungen der Woche ausgewertet und jeder Student erhielt ein Zertifikat.

 

Die Greifswalder Studenten waren sehr angetan von der Projektwoche in Schwedt.

Wie sie berichteten, waren sie am Anfang vielleicht doch etwas skeptisch, ob das evtl. eine reine Werbeveranstaltung werden würde. Aber sie erkannten sehr schnell, dass hier Kollegen ein Projekt auf die Beine gestellt haben, das ihnen einen umfassenden Überblick über nahezu alle Themen aufzeigte, mit denen sie in nur einem Jahr konfrontiert sein werden.

Sie fanden es sogar so informativ, dass sie meinten, es wäre schade, dass nur 4 Studenten an diesem Projekt teilnehmen können, es wäre eigentlich für alle Studenten des Semesters sinnvoll!

Bei der Vorbereitung der nächsten Projektwoche in Schwedt im September 2016 wollen uns die Studenten über die Fachschaft der Universität Greifswald aktiv unterstützen.

Geplant ist eine gemeinsame Präsentation kurz vor dem Start des 7. Semesters im kommenden Frühjahr.

5 Mitglieder des Zahnärztevereins Schwedt sind auch gewählte Vertreter der Kammerversammlung des Landes Brandenburg.

Dort wollen wir uns in der Zukunft so einbringen, dass solche Projekte evtl. auch über die Zahnärztekammer mit anderen Universitäten, wie zum Beispiel der Universitäten in Berlin oder Dresden entwickelt werden können.

Die Gespräche mit den Studenten zeigten auf, dass es in der studentischen Ausbildung doch erhebliche Defizite dahingehend gibt, mit welchen Problemen die Studenten nach Ihrer Ausbildung in der  Praxis konfrontiert sein werden.

Gerade unter dem Aspekt der berufspolitischen Veränderungen in den letzten Jahren sollte hier den Studenten rechtzeitig die Möglichkeit gegeben werden, einen Überblick über den zahnärztlichen Berufsalltag zu erhalten.

„Unsere“ Studenten zeigten sich jedenfalls begeistert über die vielfältigen Möglichkeiten der Berufsausübung und die Chancen auch in ländlichen Regionen persönliche und berufliche Erfüllung zu finden.

Wir freuen uns auf das Wiedersehen bei der Präsentation des Projektes in Greifswald im kommenden Jahr. Unsere Erfahrungen bringen wir gerne ein und für einen Erfahrungsaustausch stehen die Mitglieder des Zahnärzteverein Schwedt jederzeit gern zur Verfügung.

 

 

 

Dr. Michael Stumpf

Dr. Dana Stumpf

Weihnachtsspenden

(14.01.2015)

Zum Ende des Jahres 2014 konnten wir als Verein einige Projekte  mit diversen Geldspenden unterstützen.

So gingen 200€ an die Musik- und Kunstschule Schwedt, 200€ an das Gauß- Gymnasium für ein Head- Set sowie 200€ für die Volkssolidarität, welche 100€ für das Familienfrühstück und 100€ für Gutscheine für Eintrittskarten für das Theater Stolperdraht für Familien einsetzt. Das Familienfrühstück ist ein Angebot für einkommensschwache Familien, welches einmal im Monat im Haus der Generationen angeboten wird.

Und schließlich konnten wir das Okland Projekt, welches ein Kinderheim in Rumänien mit Weihnachtsgeschenken und zahlreichen nützlichen Dingem versorgt, mit 200€ unterstützen.

3. Schwedter Zahnärztesymposium

(28.10.2014)

Der Zahnärzteverein Schwedt hatte am Sonnabend, d.27.09.2014,  zum 3. Wissenschaftlichen Symposium nach Schwedt eingeladen.

160 Zahnärzte, Zahnmedizinische Fachhelferinnen, Zahntechniker und Studenten der Zahnmedizin aus ganz Brandenburg, aber auch aus Kiel und Hamburg trafen sich daraufhin in Schwedt, um sich hier über neueste Erkenntnisse in ihrem Fachgebiet zu informieren. Begleitet wurde die Veranstaltung von einer Dentalmesse mit zahlreichen Ausstellern aus dem gesamten Bundesgebiet.

Ziel des Vereins ist der Erhalt einer modernen Zahnmedizin vor Ort, sowie die Gewinnung von jungen qualifizierten und motivierten Fachleuten für die Region.

Die Aula und die Bibliothek des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums bildeten wiederum einen optimalen Rahmen für diese wissenschaftliche Veranstaltung. Ein Symposium in dieser Größenordnung, organisiert ausschließlich von Zahnmedizinern, die dieses Event neben ihrer täglichen Praxisarbeit auf die Beine stellen, ist in Brandenburg einmalig.

Namhafte Referenten, wie z.B. Prof. Dr. Biffar, der Dekan der Medizinischen Fakultät Greifswald, gaben mit realitätsnahen und praxisbezogenen Themen wie altersspezifische Zahnmedizin, bezahlbare und dennoch hochqualitative Versorgungsformen, aber auch zu Fragen der Praxisführung einen breiten Überblick. Die Zahnmedizinischen Fachhelferinnen informierten sich u.a. über Themen der Praxishygiene, Qualitätsmanagement und der Notfallversorgung.

Zudem ist es ein Anliegen des Zahnärztevereins, den Teilnehmern des Symposiums neben den fachspezifischen Informationen auch einen positiven Eindruck von der Stadt und der Region zu vermitteln. Schon traditionell überbrachte der stellvertretende Bürgermeister Schwedts, Herr Lutz Herrmann die Grußworte an die Referenten und Fachleute. Die Anerkennung, die er dem Fachsymposium und dem Zahnärzteverein gegenüber aussprach, fand bei allen Teilnehmern große Beachtung.

Für die stimmungsvolle musikalische Eröffnung der Tagung lädt der Zahnärzteverein in jedem Jahr Schüler der Musik und Kunstschule ein. Dies übernahm Inga-Maria Hoppert wiederum bravourös.

In den Pausengesprächen dreht sich dann nicht alles nur um Zahnmedizin. Viele Teilnehmer sind schon bei der Anreise von der schönen Umgebung Schwedts begeistert und fragen gezielt nach touristische und kulturelle Möglichkeiten. Dazu hatte der Zahnärzteverein einen kleinen Infostand über die zahlreichen Möglichkeiten in der Region aufgebaut. Und so mancher Teilnehmer aus den letzten Jahren kam schon als Tourist zurück und erkundete unsere Gegend per Rad oder mit dem Kanu, bzw. besuchte eine Vorstellung an den UBS.

Schon  jetzt laufen die Vorbereitungen für das Symposium im September kommenden Jahres.

Kooperation Universität Greifswald mit dem Zahnärzteverein Schwedt gestartet

(27.10.2014)

Im Juni hat der Zahnärzteverein Schwedt eine Kooperationsvereinbarung mit der Ernst Moritz Arndt Universität getroffen. Im Rahmen des Projektes hospitierten in der Woche vom 11.08.2014 – 16.08.2014 erstmals drei Studenten der Universität in Schwedt.

Ziel ist es den Studenten der Universität die Möglichkeit zu geben, sich neben der fachlich medizinischen Ausbildung an der Universität einen Überblick über die Anforderungen des beruflichen Alltags in der Praxis zu verschaffen. Zudem soll vermittelt werden, welche betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und berufspolitischen Anforderungen auf die Studenten im Berufsleben zukommen.

Zugleich sieht der Zahnärzteverein Schwedt die Möglichkeit, den Studenten die Stadt und die Region näher zu bringen. Den demographischen Veränderungen will der Verein damit offensiv begegnen.

 

Erstmals lud der Zahnärzteverein Schwedt Greifswalder Zahnmedizinstudenten für eine Woche im August nach Schwedt ein. Den Studenten wurde die Möglichkeit gegeben, praxisnah im Rahmen eines umfangreichen Programms verschiedene allgemeine, kieferorthopädische und kieferchirurgische Zahnarztpraxen, Dentallabore, sowie die Stadt selbst kennen zu lernen.

Die Studenten besuchten täglich zwei Praxen bzw. Labore und erhielten an jeder Station von den jeweiligen Mitgliedern des Zahnärztevereins einen Einblick in den Arbeitsalltag der besuchten Einrichtung.

Zugleich bekamen sie Informationen zu verschiedenen Bereichen der Praxisführung, berufspolitischen und -rechtlichen Themen wie Arbeit und Funktion der Zahnärztekammer  und der KZV, sowie zu den Möglichkeiten der beruflichen Kooperation.

Die drei Zahnmedizinstudenten reisten am Montag an und waren in einem Hotel direkt in der Schwedter Innenstadt untergebracht.

Am Dienstag begann dann um 8.00 Uhr mit dem Besuch der ersten Praxis das zahnmedizinische Programm. Nach dem Besuch einer kieferchirurgischen Praxis ging es für die Studenten in einer kieferorthopädischen Praxis weiter. Beide Praxen funktionieren als Überweiserpraxis und lieferten den Studenten einen Überblick über die Bedeutung der kollegialen Zusammenarbeit.

Am Nachmittag wurden die Studenten vom Schwedter Bürgermeister Jürgen Polzehl in Schwedt begrüßt. Er gab den Studenten Informationen über die historische und aktuelle, positive Entwicklung der Stadt und warb auf charmante Art für die Region.

Nach dem Überblick über die Stadt in Bildern ging es im Anschluss während des Rundgangs durch die Innenstadt u.a. auf den Kirchturm mit einem „Live-Überblick“.

Am Abend waren die Studenten dann zu einem „Rückkehrer- Stammtisch“ eingeladen, bei dem sie junge Leute aus Schwedt kennen lernten, die aus verschiedensten Gründen nach ihrer Ausbildung nach Schwedt zurückgekehrt bzw. diese Stadt als ihre neue Heimat gewählt haben.

Die teilnehmenden „Stammtischler“ sind in den verschiedensten Betrieben wie z.B. der Erdölraffinerie PCK, dem Mineralölvertrieb MVL oder auch in der Stadtverwaltung tätig.

Am Mittwoch erhielten die Studenten Informationen über Mitarbeiterführung und die Zusammenarbeit zwischen Praxis und Dentallabor.

Am Nachmittag ging es zum Nationalpark „Unteres Odertal“ mit Nationalparkmuseum, dem einzigen Flussauen-Nationalpark Deutschlands. Der Abend klang mit den Kollegen aus dem zahntechnischen Labor und der besuchten Zahnarztpraxis in gemütlicher Runde beim gemeinsamen Abendessen aus.

Am dritten Tag besuchten die Studenten ein weiteres zahntechnisches Labor, welches u.a. über das Thema „Zahnersatz aus dem Ausland“ informierte. Beim anschließenden Besuch einer Gemeinschaftspraxis wurden Fragen rund um Abrechnung, Zulassung, sowie Aufgaben und Funktionsweise der Kammer und der KZV besprochen.

Nachmittags organisierte der Zahnärzteverein Schwedt einen Fachvortrag über- und eine Busfahrt durch die Raffinerie PCK, dem größten Arbeitgeber der Region. Am Abend luden dann wieder die besuchten Praxen zum gemeinsamen Abendessen ein, bei dem zahlreiche Fragen beantwortet werden konnten.

Am letzten Tag besuchten die Studenten zunächst eine Praxis einer jungen Kollegin, welche die Praxis von einer kurz vor dem Ruhestand stehenden Kollegin übernommen hatte. Der Schwerpunkt der fachlichen Besprechung konzentrierte sich somit auf die Themen der Praxisneugründung oder -übernahme. Anschließend konnten die Studenten einer klassischen Einzelpraxis „hinter die Kulissen schauen“.

Am Nachmittag führte der Ärztliche Direktor des Asklepios Klinikums Schwedt nach einem kurzen Vortrag über Zu- und Abwanderung im medizinischen Sektor die Studenten durch den Neubau des ansässigen Krankenhauses.

Zum Abschluss der Projektwoche trafen sich alle Beteiligten noch einmal mit den Studenten in großer Runde zu einem gemeinsamen Abendessen.

Die Studenten, welche besonders begeistert von den Themen „Praxisübernahme- Livebericht einer jungen Kollegin“ sowie „KZV und Kammer- was ist das, wofür brauche ich das?“ waren, gaben dem Programm in einer abschließenden Befragung durchweg positive Bewertungen und würden sowohl das Programm als auch Schwedt als Arbeitsplatz weiterempfehlen.

Die Studenten zeigten sich begeistert von der Stadt und der Natur und somit stand lediglich der Wunsch nach einem freien Nachmittag zur eigenen Erkundung der Region per Rad, sowie ein noch größerer Schwerpunkt auf das Thema „Abrechnung“ auf der Wunschliste für die Projektwoche im kommenden Jahr.

Abschließend können wir somit festhalten, dass die erste Projektwoche mit den Zahnmedizinstudenten der Greifswalder Universität ihre Feuertaufe bestanden hat.

Die Vorbereitungen für die Projektwoche 2015 laufen bereits. Die Studenten, die uns hier besucht haben, werden uns bei der Präsentation für das kommende Jahr an der Uni ausdrücklich unterstützen und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in Greifswald.

Auch langfristig kann dieses Pilotprojekt somit ein Vorbild für weitere Kooperationen sein, in denen den Studenten in vielerlei Hinsicht die Attraktivität der Niederlassung in ländlichen Regionen nahegebracht werden kann.

„Nachahmerprojekte“ sind ausdrücklich erwünscht und für Fragen bzw. Erfahrungsaustausch stehen die Mitglieder des Zahnärztevereins Schwedt gern zur Verfügung.

 

Dr. Michael Stumpf

Dr. Dana Stumpf

Das Netzwerk “Gesunde Kinder“

(07.08.2014)

Das Netzwerk “Gesunde Kinder“ ist eine wichtige Einrichtung geworden, welche junge Familien tatkräftig unterstützt.Regelmäßig finden kostenlose Patenschulungen und Elterninformationsveranstaltungen zu den verschiedensten Themen statt.

 

Am 20.3.2014 fand in diesem Rahmen eine anderthalbstündige Veranstaltung zum Thema „Die gesunde Zahn- und Kieferstellung aus zahnärztlicher und kieferorthopädischer Sicht“ durchgeführt durch Dipl.-Stom. Christine Amsel-Klausnitzer, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie und Mitglied des Zahnärztevereins Schwedt statt.

 

Die Paten erhielten nützliche Informationen zum Thema Mundhygiene und Zahnpflege bei Babys und Kleinkindern und können dieses wichtige Wissen nun an die betreuten jungen Familien weitergeben.


Netzwerkkoordinatorin Gabriele Glowinski sagte gegenüber der örtlichen Regionalzeitung „Der Zahnärzteverein Schwedt hat das Netzwerk bereits finanziell unterstützt und leistet einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung des Angebotes in der Uckermark. Dafür bedanken wir uns.“ (Märkische Oderzeitung, 21.03.2014).


Am Ende der Patenschulung konnten an diesem Tag den nächsten 13 Paten die Teilnahmeurkunden durch den SPD-Landtagsabgeordneten und Mitbegründer des Netzwerkes Mike Bischoff überreicht werden.

Foto zur Meldung: Das Netzwerk “Gesunde Kinder“
Foto: “Gesunde Kinder“

Einladung zur Mitgliederversammlung

(26.05.2014)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie geplant, findet unsere nächste Mitgliederversammlung am Montag, den 26.05.2014 um 19:30 Uhr im Ärztehaus am Bertolt-Brecht-Platz 1A, 16303 Schwedt statt.


Die Vorstandsmitglieder werden gebeten, sich eine Stunde vor Versammlungsbeginn zur Vorbesprechung einzufinden.

Weiterbildung zu den Themen "Recht und Steuern" in Sandkrug

(07.05.2014)

Weiterbildung zu den Themen "Recht und Steuern" in Sandkrug

Am 07.05.2014 trafen sich die Zahnärzte der Uckermark im Seehotel Mühlenhaus in Sandkrug bei Eberswalde zum Seminar. Eingeladen hatten der Zahnärzteverein Schwedt e.V. und ETL/Advitax Neubrandenburg zu folgenden Themen:

1.  „Die 10 häufigsten Irrtümer des Arbeitgebers“

2. „Die Arbeitnehmer sind zufrieden, das Finanzamt auch?“

 

Mit großem Interesse verfolgten die anwesenden Zahnärzte den ersten Beitrag des Rechtsanwaltes Dr. Uwe Schlegel (Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Eisenbeis Köln) zu arbeitsrechtlichen Inhalten. Wichtige Informationen für den Arbeitgeber Zahnarzt wurden anschaulich erläutert und diskutiert. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die Schwerpunkte Einstellungsgespräch, Arbeitsvertrag, Probezeit, Kündigung und Kündigungsschutz, Arbeitszeugnis und Informationspflichten des Arbeitgebers gelegt.

 

Auch der zweite Vortrag der Steuerberaterin Andrea Bruhn weckte großes Interesse unter den Anwesenden. Fragen zum Thema der steuerlichen Vergünstigungen für Arbeitnehmer durch den Arbeitgeber wurden ausführlich erörtert. Die Steuerberatungsgesellschaft Advitax GmbH Neubrandenburg ließ die Zuhörer teilhaben an Möglichkeiten der finanziellen Zuwendungen für ihre Angestellten, wie z. B. Kinderkrippenzuschuss oder für Aufmerksamkeiten an Geschäftspartner.

 

Das Seminar fand sehr großen Anklang unter den teilnehmenden Zahnärzten. Viele Fragen, welche die Arbeitgeber beschäftigten, konnten verständlich in angenehmer Atmosphäre geklärt werden. Wesentliche Informationen wurden praxisorientiert und umfassend vermittelt.

 

Die LZÄK Brandenburg vergab für die Teilnahme an der Veranstaltung 4 Fortbildungspunkte.

Weihnachtspäckchen für Okland

(24.12.2013)

Mit einer Spende von Zahnpflegemitteln beteiligte sich der Zahnärzteverein Schwedt erneut an der Weihnachtspäckchenaktion 2013 für das Kinderheim in Okland.

Foto zur Meldung: Weihnachtspäckchen für Okland
Foto: Weihnachtspäckchen

2. Schwedter Symposium von Kollegen - für Kollegen

(19.10.2013)

Am 19.10.2013 lud der Schwedter Zahnärzteverein zum 2. überregionalen wissenschaftlichen Fachsymposium ein.

Neben dem Programm für Zahnärztinnen und Zahnärzte wurde diesmal auch eine parallel stattfindende Weiterbildungsveranstaltung für Zahnarzthelferinnen und -helfer organisiert. 90 Kolleginnen und Kollegen, 70 Zahnärztliche Fachhelferinnen und -helfer, aber auch Studentinnen und Studenten der Zahnmedizin aus Greifswald und Kiel sowie Zahntechniker waren nach Schwedt gekommen um sich in angenehmer Atmosphäre fortzubilden, interessante Gespräche am Rande des Symposiums zu führen und einen kollegialen Meinungsaustausch zu beleben. Besonders erfreut waren wir, dass wir zahlreiche Kolleginnen und Kollegen bereits zum zweiten Mal hier in Schwedt begrüßen konnten, die gerade die angenehme Atmosphäre des Symposiums schätzten.

 

In der Aula und in der Bibliothek des Carl-Friedrich Gauß-Gymnasiums fanden sowohl die Teilnehmer, als auch die Referenten hervorragende Bedingungen vor, die wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Auch die begleitende, umfangreiche Dentalausstellung in den weiträumigen Fluren des Schulgebäudes wurde intensiv genutzt, so dass alle Aussteller der Dentalbranche hochzufrieden waren und bereits ihr Kommen für das nächste Symposium anmeldeten. Nach der feierlichen Eröffnung des Programms durch Dr. Rüdiger Jähnichen, begrüßte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt, Herr Lutz Herrmann, alle Teilnehmer sehr herzlich.

 

Die regionale Bedeutung des Symposiums und die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins in der Stadt kamen in seinen Grußworten zum Ausdruck. Er dankte insbesondere unseren Kollegen Heike Puhlmann, Dr. Jürgen Kubatzki, Kristin Falk und Dr. Hannelore Hoppe die mit ihrem bewundernswerten Einsatz neben ihrem anstrengenden Tagesgeschäft in ihren Praxen als Hauptorganisatoren des Symposiums dieses erst ermöglicht haben.
Auch die anwesenden Vertreter der Presse zeigten sich von dem umfangreichen Programm, den zahlreichen Teilnehmern und der konzentrierten Atmosphäre beeindruckt.

 

Ganz besonders freuten wir uns, dass sowohl der Präsident der Landeszahnärztekammer, Herr Jürgen Herbert aus Cottbus, als auch der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Brandenburg, Herr Dr. Eberhard Steglich aus Potsdam die langen Wege nach Schwedt auf sich genommen hatten. Dr. Eberhard Steglich betonte die Bedeutung des kollegialen Zusammenhaltes und der Teamarbeit auf allen Ebenen und sah die Durchführung einer Weiterbildungsveranstaltung von Kollegen für Kollegen als ein gutes Zeichen für eine gesunde Demokratie im Land. Jürgen Herbert stellte im Hinblick auf die gerade stattgefundene Bundestagswahl dar, welche umfangreichen Aufgaben seitens der Landeszahnärztekammer in Zukunft zu erfüllen sind und sprach sich gegen eine "Vergewerblichung" unseres Berufsstandes aus.

 

Damit unterstrichen beide auch die Kernforderungen unseres Vereins. Dieser hat sich ein konsequentes Eintreten für die Belange der Kollegen im Land zum Ziel gestellt. Zudem setzt sich unser Verein dafür ein, Lösungen zu erarbeiten, wie gerade in einem Flächenland wie Brandenburg der Erhalt der Freiberuflichkeit und die Existenzsicherung für die hier ansässigen Kollegen trotz der sich in den letzten Jahren radikal geänderten berufspolitischen Bedingungen gewährleistet werden kann.

 

Das wissenschaftliche Programm begann mit einem interessanten Vortrag von G.-T. Martenson. Er ermahnte, dass nicht die Rhetorik sondern das Zuhören die entscheidende Stärke in der Patientenführung ist und so manch einer wird sich am Montag in der Praxis an ihn erinnert haben, als der Patient zu nicken begann- das Zeichen, dem Erzählten nicht mehr folgen zu können.


Gleich im Anschluss referierte Prof. Sümnig von der E.M.A.-Universität Greifswald über ein Thema, was jedes zweite Kind betrifft und somit ein häufiges Problem auch in der Zahnarztpraxis darstellt- das Frontzahntrauma. Im Rahmen der Trauma- Prävention wies er ausführlich auf die Zahnrettungsboxen hin, mit denen in Mecklenburg- Vorpommern bereits alle Schulen und Kindergärten ausgestattet sind.

 

Nach vielen kollegialen Gesprächen in der Mittagspause besprach Prof. Meyer, ebenfalls von der E.M.A.-Universität, interessante Aspekte zum Thema „Moderne Füllungsmaterialien- Möglichkeiten und Grenzen“. Neben neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, sowie altbekannten Regeln, sprach er auch ein neues Phänomen- die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation an. Hierbei handelt es sich um ein immer häufiger auftretendes Problem in der konservierenden Zahnmedizin, welches in den kommenden Jahren noch ausführlich erforscht werden muss.

 

Zum Abschluss des wissenschaftlichen Programms referierte Zahntechnikermeister G. Schmidt zum Thema „Implantatgetragene Totalprothetik- die zahntechnische Indikationsbreite präfabrizierter Doppelkronen“ und brachte somit viele Ideen sowohl für Zahnärzte als auch Zahntechniker mit, welche im Anschluss des interessanten Vortrags zu regen Diskussionen besonders zum Thema „Sofortbelastung“ führten.

 

Während des wissenschaftlichen Programms in der Aula für die Zahnärzte, bildeten sich die zahnärztlichen Fachangestellten in der Bibliothek der Schule weiter. Herr Becker zeigte in seinem Vortrag „Infektionsprävention in der Zahnheilkunde- Anforderung an die Hygiene“ die modernen, zahlreichen Möglichkeiten für die Praxis. Im zweiten Vortrag von Herrn Martenson wurde erneut die zentrale Rolle des Patienten „ als willkommener Gast und Kunde“ herausgestellt.

 

Er warb für „empathiefähige und verhaltenskluge Helferinnen“, die neben den Wartezeiten sowie Diskretion bei der Behandlung die wesentlichen Einflussgrößen in der Zufriedenheitsbewertung der Patienten ausmachten. Große Aufmerksamkeit erhielt auch Frau Davidenko, die mit ihrer ruhigen, sympathischen Erzählweise die Teilnehmer/-innen mit wichtigen Tipps zum Thema „Die Abrechnung beginnt im Behandlungszimmer“ begeisterte.Auch in diesem Jahr nutzten die Teilnehmer des Symposiums wieder die Zeit und Möglichkeit zum regen Meinungsaustausch.


Dabei griffen die Organisatoren des Symposiums die Anregung vieler Teilnehmer aus dem letzten Jahr auf, die Pausen zwischen den Vorträgen etwas länger zu gestalten. Damit bot sich die Möglichkeit, noch mehr miteinander ins Gespräch zu kommen. Manchmal gab es dabei ein herzliches Wiedersehen mit ehemaligen Studienkollegen.
Viele Gespräche drehten sich aber auch um die Entwicklungen in unserem Berufstand in Brandenburg in den letzten Jahren. Oftmals wurde darüber debattiert: wie geht es hier bei uns im Land weiter, welche Auswirkungen haben bestimmte Entwicklungen in den letzten Jahren auf unsere Praxen? Wie bringt sich der Zahnärzteverein Schwedt in der KZV ein, welche Aufgaben sehen die Mitglieder des Vereins in den nächsten Jahren auf die Landeszahnärztekammer zukommen?

 

In Anbetracht der berufspolitischen Veränderungen der letzten Jahre ist allen Kollegen deutlich geworden, dass sich für unsere Praxen neue Chancen auftun, aber dass sich auch durch die zunehmende marktwirtschaftliche Öffnung unseres Berufsstandes Risiken herausbilden. Daher ist unser Verein der Auffassung, dass gerade im Hinblick auf aktuelle Diskussionen in Bezug auf die zukünftige Finanzierung der zahnmedizinischen Versorgung alles getan werden muss, um einer Zersplitterung unseres Berufsstandes entgegen zu wirken.

 

Wenn der Eröffnungsredner des Wissenschaftskongress zum Deutschen Zahnärztetag, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender von der Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheitsökonomie der Universität Bayreuth, in den ZM 20/2013 vom 16.10.2013 zum "Paradigmenwechsel bei der zahnärztlichen Honorierung" sagt: "dies geschieht am ehesten mit dezentralen, selektiven Verträgen zwischen einzelnen Leistungserbringern sowie einzelnen Patienten und/oder einzelnen Versicherern", dann sollte uns das sehr aufmerksam werden lassen.

 

In der Zeit von 1991 bis 2012 hat sich zudem die Zahl der Krankenkassen von rund 1200 auf etwa 144 reduziert.
Die durchschnittliche Mitgliederzahl pro Kasse ist dabei deutlich gestiegen. Dieser Prozess ist fortschreitend.
Wir werden also in Zukunft größeren und mächtigeren Verhandlungspartnern gegenüber stehen, die an einem einheitlichen zahnärztlichen Berufstand kein übergroßes Interesse haben.

 

Im Hinblick auf die Veränderungen die das GSG 2007 mit sich brachte, sollten wir daher alle an einer modernen und transparenten Ausrichtung der KZV und an einer stabilen und homogenen Landeszahnärztekammer als Basis der zahnärztlichen Berufsausübung interessiert sein Letzteres gerade auch in Bezug auf die derzeitige Debatte rund um die von der EU-Kommission geforderte Deregulierung der freien Berufe.


Die Kommission fordert die EU Staaten auf, die Regeln zur Berufsausübung und insbesondere die Regeln zum Berufszugang zu überprüfen und ggf. abzuschaffen.Einer Abschaffung des Berufsrechtes und Deregulierung im Bereich der freien Berufe mit einer damit verbundenen kompletten Niederlassungsfreiheit ohne klar definierte Ausbildungsvorgaben sollten wir uns entschieden entgegen stellen.

 

Permanente fachliche Fortbildung ist dabei natürlich die Grundlage und dazu trug das wissenschaftliche Symposium in Schwedt bei. Gleichzeitig bietet es allen interessierten die Möglichkeit über den "Tellerrand" der eigenen Praxis hinaus zu schauen und zu erfahren wie und welche wirtschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten sich für uns jetzt und in Zukunft auftun.


Der Schwedter Zahnärzteverein bedankt sich hiermit bei allen Teilnehmern für das zahlreiche Erscheinen, die vielen positiven Bewertungen und Anregungen, sowie die gute und kollegiale Stimmung.Schon heute freuen wir uns, alle interessierten Kolleginnen und Kollegen, zahnmedizinischen Fachhelferinnen und –helfer, Zahntechniker, Studentinnen und Studenten auch im kommenden Jahr, am 27.September 2014, wieder nach Schwedt einladen zu können.

 

Bilder finden Sie hier.

Wir unterstützen "Kitas mit Biss"

(25.09.2013)

Der zahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes der Uckermark hat eine tolle Aktion ins Leben gerufen- die „Kita mit Biss“. Die teilnehmenden Kindergärten haben einen Gesundheitsplan, der u.a. tägliches Zähneputzen, zahnfreundliche Getränke sowie einen zuckerfreien Vormittag in der Woche beinhaltet. Das Präventionsprogramm wirkt somit aktiv der Milchzahnkaries entgegen.

 

Dieses innovative Projekt wurde nun anlässlich des „Tag der Zahngesundheit“ am 25.September von den Mitgliedern des „Zahnärzte Schwedt e.V.“ mit einer Spende von 400 € unterstützt. Mit dieser und weiterer Spenden konnten die teilnehmenden Kitas mit einer Urkunde sowie dem Spiel „Putzmunter“ gewürdigt werden. Von den 83 Kitas im Landkreis nehmen bereits viele an diesem Projekt teil. Die Auszeichnung dieser soll auch für die verbliebenen Nicht-Teilnehmer ein Anreiz sein, sich diesem gesundheitsfördernden Projekt anzuschließen

Foto zur Meldung: Wir unterstützen "Kitas mit Biss"
Foto: Kinder mit Biss

Spende an Immanuel-Lebensbewältigung e.V.

(06.07.2013)

Eine Spende des Zahnärztevereins ging an den Verein Immanuel-Lebensbewältigung e.V., der sich seit Jahren aktiv um Menschen kümmert, die Hilfe zur Selbsthilfe benötigen.

Foto zur Meldung: Spende an Immanuel-Lebensbewältigung e.V.
Foto: Spende an Immanuel-Lebensbewältigung e.V.

Kammerwahl 2012

(06.05.2013)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Zeit seit unserer Vereinsgründung im Jahr 2009 war sehr arbeitsreich, aber die Anstrengungen haben sich gelohnt. Die Gewährleistung der freiberuflichen Ausübung des Zahnarztberufes und die ungestörte Gestaltung und Beibehaltung der in den Jahren gewachsenen Arzt-Patienten-Bindungen stehen  für uns an oberster Stelle.

 

Dass dies regional ausgezeichnet funktioniert und die kollegiale Zusammenarbeit auch unter den Gegebenheiten des GSG 2007 nicht nur stabilisiert, sondern sogar ausgebaut werden kann, dafür ist unser Verein das lebendige Beispiel.

 

Wir sind somit der komplette Gegenentwurf von Konstruktionen wie sie vom Kollegen Dirk Weßlau vorangetrieben werden. Diese Kette greift mit marktschreierischen Aktivitäten, ausgefahrenen Ellenbogen und einem Verdrängungswettbewerb offen in bestehende  Arzt-Patienten Verhältnisse ein.

 

In seinem neuesten Rundschreiben proklamiert der Kollege Weßlau sogar  die Gewährleistung des Sicherstellungsauftrages  auf Grund des demographischen Wandels für sich.

Welch ein Zynismus – der rein profitorientierte  Ausbau von Großpraxen, so man sie gewähren lässt, nimmt  jungen Kollegen die Luft zum Atmen. Jeder Kollege muss auch in Zukunft für sich entscheiden können, ob er durch eine Praxisübernahme oder als Sozius einer Berufsausübungsgemeinschaft in die Freiberuflichkeit geht, oder als angestellter Zahnarzt arbeiten möchte.

 

Die Sicherung von Praxisstandorten darf nicht rein marktwirtschaftlichen Kautelen geopfert werden. Dafür steht unsere Liste.

 

Ein wesentlicher Punkt ist die Schaffung von Transparenz im Kammerversorgungswerk. Die letzten Monate und Jahre haben gezeigt, dass hier dringend mehr Offenheit angezeigt ist. Gerade unter den gegenwärtigen Vorgängen rund um die Finanzkrise ist hier unbedingte Klarheit gefragt.

Die Sicherung der Altersvorsorge für die Kollegen im Land hat oberste Priorität.

Kollegen, die mit ihrer Praxis in wirtschaftliche Probleme geraten, sollten hier Hilfe und Unterstützung finden und dürfen nicht als ein leichtes Opfer dem samarieterhaften  Auftreten großer Praxisketten überlassen werden.

 

Hinsichtlich der Förderung der Ansiedlung junger Kollegen im Land zur langfristigen und gezielten Sicherung von Praxisübergaben sind wir sind für die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur „Förderung des zahnmedizinischen Nachwuchses in Brandenburg“ innerhalb der Kammer. Vorstellbar sind hier Aktionen der Kammer an den regionalen Universitäten direkt (Dresden, Berlin, Greifswald , Rostock, Leipzig, Halle), oder auch Veranstaltungen in Potsdam oder Cottbus, bei denen sich die Bezirksstellen und Praxen des Landes vorstellen können.

 

Weiterhin müssen junge Assistenten im Land  innerhalb der ersten Monate ihrer beruflichen Tätigkeit viel stärker von Seiten der Kammer unterstützt werden. Beratungen zum Berufsrecht, zur Berufsordnung und zur Gebührenordung sollten unmittelbar nach Berufsbeginn zur Verfügung stehen.

Die Organisation einer dezentralen Fortbildung mit kurzen Wegen in unserem großen Flächenland ist ein weiterer Schwerpunkt für uns. Hier wollen wir unsere regionale Fortbildungsreihe weiter entwickeln und auch die Angebote über die Kammer ausbauen.   Die von uns regional organisierte und hervorragend angenommene Weiterbildungsreihe von Kollegen für Kollegen bringt diese zusammen. Ein intensiver Meinungsaustausch neben der fachlichen Thematik ist hier möglich.

 

Alle Kollegen werden mitgenommen und finden hier Rat und Unterstützung. Gleichzeitig sollte nachgedacht werden, ob der Zahnärztetag jährlich abwechselnd in Cottbus und in Potsdam abgehalten werden könnte. Die zentralere Lage von Potsdam wäre sowohl für die im Land niedergelassenen Kollegen, als auch für Studenten an den oben genannten Universitäten attraktiver und besser erreichbar.

 

Liebe Kollegen, unser Verein steht für die Stärkung des kollegialen Zusammenhaltes von Zahnärzten, Kieferorthopäden, Kieferchirurgen und zahntechnischen Laboren.

Dass dies gelingen kann, beweisen wir seit zwei Jahren.  Wir wollen unsere Erfahrungen in die Arbeit der Zahnärztekammer Brandenburg einfließen lassen.

 

Die Stärkung der gewachsenen regionalen Strukturen, keine Selektivverträge mit einer Spaltung der brandenburgischen Zahnärzteschaft und die Unterbindung von unlauterem Wettbewerb unter den Kollegen liegen uns am Herzen.

Dafür wollen wir uns aktiv in die Zahnärztekammer einbringen.

 

Wir bitten Sie daher um Ihre Stimme für unsere Liste  5

 

Ihr Zahnärzte Schwedt e. V.

www.zahnaerzte-schwedt.de

Ausflug in die Universitätsstadt Greifswald - die etwas andere „Weiterbildung“

(13.04.2013)

Eine erste Vereinsreise im weitesten Sinne fand am 13.04.2013 nach Greifswald statt. Mit dem Reisebus, in dem gleich das „Klassenfahrtsgefühl“ aufkam, fuhren wir in die Universitätsstadt Greifswald. Ein Teil der Zahnärzte Schwedts hat dort in den verschiedensten Jahrgängen das Studium absolviert oder z.T. auch dort noch für eine Zeit gearbeitet. Daher war der erste Tagespunkt die Besichtigung der modernen Zahnklinik, welche 2007 eröffnet wurde. Über 3 Etagen ging die interessante Führung quer durch alle Abteilungen mit einigen Anekdoten aus früheren Studienzeiten.

 

Im Anschluss besuchten wir die Veranstaltung „Die Versorgung des zahnlosen Kiefers mit Miniimplantaten“ von PD Dr. T. Mundt und bekamen anhand zahlreicher praktischer Beispiele viele Anregungen für die eigene Praxis.

 

Frisch gestärkt nach einem Mittagessen im regional sehr beliebten Restaurant „Alter Fritz“ begann der kulturelle Teil des Ausflugs. Nach einer Führung durch das Universitätshauptgebäude mit neu gestalteter Aula und dem Karzer, ging es danach in das Caspar- David- Friedrich- Museum.

 

Nach abschließender geselliger Runde im Cafehaus Marimar holte uns der Reisebus wieder ab und mit einem Dokumentarfilm über Schwedt (ausgewählt von unserem einzigartigen Busfahrer Possi) wurden wir selbst noch auf der Rückfahrt gut weitergebildet.

 

Der Ausflug nach Greifswald bot somit auf verschiedenste Art und Weise Informatives für jeden Geschmack. Gleichzeitig war es jedoch für die Mitglieder des Vereins auch eine Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre mit den Kollegen über verschiedene praxisrelevante Themen zu sprechen, sich über Probleme auszutauschen oder sich einfach weiter kennen zu lernen. Alle Teilnehmer hatten die gemeinsame Zeit genossen und vielfach war somit am Ende des Tages der Ausspruch “ Das sollten wir bald noch einmal machen“ zu hören.

 

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an diejenigen Mitglieder des Vereins, welche diesen gelungenen Ausflugs organisiert und somit ermöglicht haben.

Weihnachtspäckchen für Okland

(24.12.2012)

Der Zahnärzteverein Schwedt beteiligt sich erneut an der Weihnachtspäckchenaktion 2012 für das Kinderheim in Okland. Die Päckchen wurden gepackt und für den Transport nach Rumänien abgegben.

Foto zur Meldung: Weihnachtspäckchen für Okland
Foto: Weihnachtspäckchen

Der Zahnärzteverein gratuliert zum Ruhestand

(01.12.2012)

Nach langen Jahren gemeinsamer Tätigkeit für unsere Patienten,verabschiedet sich der Zahnärzteverein von dem Vertreter der MIP Pharma GmbH Horst Grundmann.

 

Wir bedanken uns für die gute und innovative Zusammenarbeit und wünschen für die Zukunft alles Gute.

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Foto: Der Zahnärzteverein gratuliert zum Ruhestand

1.Schwedter Zahnärztesymposium am 27. Oktober fand großen Anklang

(27.10.2012)

Nach mehreren kleineren erfolgreichen  regionalen Weiterbildungsveranstaltungen hatte sich der Zahnärzteverein Schwedt e.V. das ehrgeizige Ziel gesetzt  ein überregionales wissenschaftliches Symposium auf die Beine zu stellen. Damit möchte der Verein seinen Grundanliegen, der Förderung des kollegialen Miteinanders und der Sicherung einer hochqualitativen Zahnmedizin, Rechnung tragen.

 

85 Kollegen vor allem aus dem Land Brandenburg, aber auch aus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, trafen sich am 27. Oktober in der Aula des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwedt.

Umrahmt wurde das Symposium von einer  Ausstellung der Dental- und Pharmaindustrie, sowie einer Präsentation der lokalen Dentallabore.

 

Die Tagung eröffneten die Vorsitzende des Vereins, Frau Dr. Hannelore Hoppe und der Leiter des wissenschaftlichen Programms, Herr Dr. Rüdiger Jähnichen.Die Wertschätzung, die die Arbeit des Vereins mittlerweile in Schwedt und der Region genießt, kam in den Grußworten des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt, Herrn Lutz Herrmann, zum Ausdruck. Anschließend  boten  Musikschüler  der Musik- und Kunstschule Schwedt einen stimmungsvollen musikalischen Auftakt

 

Den ersten wissenschaftlichen Vortrag zum Thema „Möglichkeiten und Grenzen in der Endodontie“ übernahm Frau PD Dr. Heike Steffen von der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald.

In ihrem sehr anschaulichen und mit praxisnahen Bildern hinterlegten Vortrag erläuterte sie umfassend die Indikationen, Erfolgsaussichten und Risiken einer primären Wurzelbehandlung, der orthograden Revision und der WSR.

 

Aus verschiedenen Blickwinkeln stellte sie u.a. die Bedeutung und Anwendung der Desinfektion des Wurzelkanals, Fragen zur prothetischen Belastbarkeit des wurzelbehandelten Zahnes,  sowie zu Ursachen und der Vermeidung eines endodontischen Misserfolges dar.

 

Nahtlos schloss sich daran der Vortrag von Herrn PD Dr. Thomas Mundt, Greifswald an.

Das Thema“ Implantat-prothetische Planung und Versorgung im teilbezahnten Kiefer“ gestaltete er durch die Präsentation zahlreicher Patientenfälle sehr praxisbezogen.

 

Nachdem er ausführlich die Bedeutung und Durchführung einer exakten prothetischen Planung beschrieb, zeigte er daran anschließend auf, wie unter Berücksichtigung des Knochenangebotes , des Allgemeinzustandes des Patienten, aber auch aus finanzieller Sicht eine jeweils individuelle Behandlung des Patienten erfolgen kann. Festsitzender Zahnersatz, Pfeilervermehrung im teilbezahnten Kiefer mit Neuplanung von Zahnersatz  oder Ergänzungsimplantate unter Beibehaltung des vorhandenen  Zahnersatzes? Auf all diese Fragen bekamen die Zuhörer einen kompetenten Überblick und Tipps, die sich sofort in der Praxis umsetzen lassen.

 

Um den Kollegen in einem sich permanent verändernden beruflichen Umfeld Unterstützung zu geben, hatte der Schwedter Zahnärzteverein Herrn Dr. Bernd Hartmann von der ieQ-health GmbH aus Münster, nach Schwedt eingeladen.

 

Nach der Mittagspause und dem Besuch der Dentalausstellung  machte er in seinem Vortrag   „Die erfolgreiche Zahnarztpraxis – Mit professionellem Marketing Patienten begeistern und binden“ deutlich, welchen Stellenwert Kommunikation und Marketing auch für eine Zahnarztpraxis haben.

Nach welchen Kriterien entscheidet sich ein Patient für eine Praxis, was bedeutet Wettbewerb für eine Zahnarztpraxis? Interessant waren seine Ausführung hinsichtlich  einer sich verändernden „Patientenstruktur“, also einem durch Internet und Printmedien vorinformierten Patienten.

 

Jeder Teilnehmer erfuhr, wie er seine Praxisstruktur darauf einstellen und optimieren kann.

Mit dem Thema „Komplikationen und Misserfolge in der Implantatprothetik“ aus der Sicht eines niedergelassenen Oralchirurgen beschäftigte sich Herr Dr. Jan Spiekermann aus Chemnitz. Ausfühlich und umfangreich bebildert, erläuterte er die Herangehensweisen bei  Planung, Interimsversorgung, Implantation, prothetische Versorgung und Nachsorge.

 

Er beschrieb u.a. das Thema des Zeitpunktes der Extraktion in Bezug auf die folgende Implantation und stellte dar, welche Komplikationen aus anatomischer und technischer Sicht auftreten und wie diese vermieden werden können.

 

Den abschließenden Vortrag gestaltete Herr RA Christoph Sorek aus Meißen. Mit seinem Thema „Juristische Kunstfehler und wie vermeide ich sie“, fand er einen großen Anklang bei den Teilnehmern. Sein Angebot, schon während des Vortrages Fragen zu stellen und bestimmte Probleme zu diskutieren, wurde rege angenommen.

 

Es entwickelte sich eine interessante Mischung aus Vortrag und Dialog mit vielen sachdienlichen Hinweisen, die sicherlich in vielen Praxen Umsetzung finden werden. Die Darstellung der Thematik ließ die immense Bedeutung einer exakten Dokumentation in der Praxis für alle nochmals eindringlich deutlich werden

 

Rund um das Symposium wurde natürlich auch die Zeit genutzt, um zahlreiche intensive und sehr kollegiale Gespräche zu führen. Interessant war  für viele Teilnehmer,  welche Intention der Zahnärzteverein Schwedt hat. Die Mitglieder des Vereines zeigten, wie Kollegen mit eigenen Praxen und eigenen wirtschaftlichen Interessen gut zusammenarbeiten können und wie davon jede Praxis profitieren kann.

 

Der Zahnärzteverein Schwedt sieht gerade in Anbetracht der sich verändernden berufspolitischen und demographischen Konditionen in der Förderung des kollegialen Austausches und der Zusammenarbeit eine wesentliche Grundlage, um den Zahnarztpraxen im Lande auch in Zukunft eine gesunde wirtschaftliche Basis zu bieten. Kooperierende kollegiale Beziehungen auf möglichst breiter Basis sind für die Zukunft ein gutes Konzept, um Strukturen zu begegnen, die gegenüber flächendeckendenden Selektivverträgen anfällig sind.

 

Dahingehend empfing der Verein von den Teilnehmern des Symposiums eine sehr große positive Resonanz. Zahlreiche Kollegen brachten zum Ausdruck, dass sie im nächsten Jahr gern wieder kommen würden. Das gelungene wissenschaftliche Programm, die insgesamt lockere und kollegiale Atmosphäre fanden bei den Teilnehmern des Symposiums großen Anklang.

Die zahlreichen positiven Bewertungen  sind für unseren Verein Ansporn, um für das kommende Jahr eine Neuauflage eines Symposiums von und für Kollegen zu organisieren.

Die Mitglieder des Zahnärztevereins Schwedt bedanken sich bei allen Teilnehmern für das rege Interesse.

 

Ein ganz besonderes Dankeschön geht an unsere Mitglieder Kristin Falk, Dr. Rüdiger Jähnichen, Dr. Jürgen Kubatzki und Heike Puhlmann. Ihr enormer Einsatz neben ihren alltäglichen beruflichen Belastungen hat uns allen dieses Veranstaltung in Schwedt überhaupt erst ermöglicht.

Ergebnis der Kammerwahl 2012

(01.04.2012)

Bei der Wahl zur Kammerversammlung der Landeszahnärztekammer Brandenburg konnte sich unser Verein nach dem VNZLB und noch vor dem Freien Verband positionieren.

 

Wir sind mit dem Ergebnis überaus zufrieden, denn damit ist es uns möglich, 5 Kollegen aus unseren Reihen in die Kammerversammlung zu entsenden.

 

Wir danken allen unseren Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen und versichern, dass wir uns für die Beibehaltung und Stärkung der Kollegialität in unserem Land einsetzen werden.

Foto zur Meldung: Ergebnis der Kammerwahl 2012
Foto: Hier das vorläufige Ergebnis:

Weihnachtspäckchen für Okland

(24.12.2011)

Der Zahnärzteverein Schwedt beteiligt sich an der Weihnachtspäckchenaktion 2011 für das Kinderheim in Okland. Die Päckchen wurden gepackt und für den Transport nach Rumänien abgegben.

Vereinswochenende in Meißen

(29.10.2011)

Bacchus trifft Sächsische Mundart

Mitglieder des Schwedter Zahnärztevereins verbrachten ein Wochenende in der sächsischen Porzellan- und Weinstadt Meißen. Nach unserer Ankunft im „Welcome-Hotel“ Meißen wurden wir mit einem Ausflug in das nahegelegene Radebeul überrascht.Das Ziel unserer Fahrt war das Sächsische Staatsweingut „Schloss Wackerbarth“. Es ist Europas erstes Erlebnisweingut. Bei herrlichem Kaiserwetter begann unser Ausflug in die Welt der Rebsorten mit einer Sektverkostung.

 

Es folgte eine geführte Wanderung durch die Schlossweinberge. An zwei Stationen unserer Exkursion erfuhren wir viele wissenswerte Details zum Thema Weinanbau und durften die Resultate dieser aufwändigen Arbeit probieren.Die von uns verkosteten Rebsorten Bacchus, Riesling und Dornfelder waren eine wahre Gaumenfreude.Zum Abschluss unserer Weinwanderung nutzten alle Vereinsmitglieder die Möglichkeit, im schlosseigenen Hofladen einige erlesene Weine zu erstehen.

 

Nach unserer Rückkehr in unser Hotel trafen wir uns im Hotelrestaurant.Herr Konetzki gab uns einen aktuellen Überblick über die Produktpalette der Firma Camlog. Danach begeisterte uns Herr Richter, ein Dresdner Schauspieler, mit seinem Programm rund um die Sächsische Mundart. Mit seinen sächsischen Gedichten, Liedern und lustigen Anekdoten führte er uns durch den restlichen Abend.

 

Während der beiden Tage wurde intensiv über die weitere Vereinsarbeit, die Gestaltung weiterer Projekte, den Ausbau und die Weiterentwicklung der bereits bestehenden Fortbildungsreihe des Zahnärztevereins beraten. Ein wesentlicher Punkt war die Planung des zukünftigen berufspolitischen Engagements des Vereins. Nach dem offiziellen Programmende nutzten die Kollegen die Gelegenheit, und erkundeten das wunderschöne Meißen.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Initiatoren unserer Reise, Herrn Konetzki von der Firma Camlog.

"Tag des offenen Labors"

(28.05.2011)

Patienten schauen hinter die Kulissen

Zu den Gründungsmitgliedern des Zahnärzte Schwedt e.V. gehören auch die 4 ortsansässigen zahntechnischen Labore:

  • GFT Dentallabor
  • Dentallabor Lorenz
  • Sternberg-Dentallabor
  • Zahntechnik Anke Schmitt

 

Am 28.05.2011 luden diese Labore Patienten und interessierte Schwedter zum „ Tag des offenen Labors“ ein. Die Besucher konnten sich über verschiedene Möglichkeiten der Kronen-, Brücken-, Prothesen- und Implantatversorgung informieren. Begeistert ließen sie sich die Herstellung von Zahnersatz mit Hilfe modernster CAD/CAM- Technologie von den Zahntechnikern erläutern.

 

Viele Patienten zeigten großes Interesse an der Schienentherapie und der damit verbundenen Funktionsdiagnostik. Erstaunt stellten die Besucher fest, wie viel Aufwand an Material und Geräten notwendig ist, um hochwertigen Zahnersatz herzustellen.

 

In entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen kamen viele anregende Gespräche zustande. Interessierte Jugendliche erhielten einen Einblick in das Berufsbild des Zahntechnikers.


Kleine Besucher hatten die Möglichkeit, lustige Gipsmodelle herzustellen. Die Labore waren mit der Resonanz seitens der Besucher sehr zufrieden und werden sicherlich auch im kommenden Jahr ihre Türen für die Schwedter öffnen.

"Forbildungsreihe für Zahnärzte"

(05.03.2011)

Premiere in Schwedt

Der „Zahnärzte Schwedt e.V.“ lud am 5.3.2011 zur Auftaktveranstaltung seiner „Fortbildungsreihe für Zahnärzte“ Kollegen aus der Region in die Aula des Schwedter „Gauss-Gymnasiums“ ein. 22 Zahnärztinnen und Zahnärzte folgten der Einladung nach Schwedt.

 

Sie erlebten eine kurzweilige und interessante Veranstaltung zum Thema „Spannungsfeld Patienten-Bindung“.

 

Referenten Gert-Torsten Martenson führte seine Zuhörer mit viel Humor und Fachkompetenz durch dieses Thema. Sehr eindrucksvoll waren seine Video-Clips, die auch dem Script für die Kollegen zu dieser Veranstaltung beilagen.

Das Mittagsbuffett gab neben dem Erfahrungsaustausch auch Gelegenheit, zur Unterhaltung mit Bekannten aus der Studienzeit oder entfernteren Orten

.

Für die Zukunft planen die Mitglieder des 2009 gegründeten Schwedter Zahnärztevereins weitere interessante Fortbildungsveranstaltungen. Teilnehmen können alle interessierten Zahnärztinnen und Zahnärzte, sei es aus der Region oder anderen Bundesländern. Mecklenburg-Vorpommern ist schließlich "um die Ecke".

 

Die Veranstaltungstermine werden rechtzeitig auf der Internetseite des Vereins www.zahnaerzte-schwedt.de bekanntgegeben.

Praxisketten, Selektivverträge, Kollektive Ergänzungsverträge, Einzelpraxen?

(01.01.2011)

Wohin geht die Reise in Brandenburg ?

 

Jahrelang herrschte im Land Brandenburg auf berufspolitischer Ebene Ruhe und Beschaulichkeit. Seitdem sich jedoch eine Praxiskette aufmacht, flächendeckend die bisher gewachsenen Strukturen der zahnärztlichen Berufsausübung zu verändern, ist Unruhe entstanden.

 

 

Der Verband der niedergelassenen Zahnärzte musste bei der letzten KZV Wahl eine empfindliche Niederlage einstecken. Bis dahin besaß dieser Verband im Wesentlichen ein Alleinvertretungsrecht in allen Bereichen des berufspolitischen Lebens. Nach der letzten KZV Wahl reduzierte sich die Anzahl der Vertreter des VNZ in der KZV-Vertreterversammlung von  ehemals 24 auf 15.

 

Aber warum eine solche Niederlage und ein solcher Vertrauensverlust ? Als Begründung diente die nicht stattgefundene Auseinandersetzung mit der sich im gesamten Land breitmachenden Praxiskette des Kollegen Dr. Weßlau.

 

Dies ist jedoch nur die einfachste Erklärung. Die wahren Gründe dafür, dass sich zahlreiche Kollegen im Land nicht mehr durch den Verband gut vertreten fühlen, liegen tiefer.Die verfestigten Strukturen innerhalb der KZV haben auch den VNZ träge werden lassen. Über Jahre gewachsene persönliche Freundschaften haben bei einigen Funktionären dazu geführt, dass Tun des Anderen zu tolerieren, die kritische und vor allem offene Auseinandersetzung mit berufspolitisch bedeutenden Entwicklungen fehlte. Eine gewisse Lethargie hatte sich breit gemacht. Es entwickelte sich eine familiäre Atmosphäre und unser langjähriger Geschäftsführer hielt den „Laden“  beisammen. Transparenz gab es, aber nur soweit wie nötig.

 

Nun führt bekanntlich das Fehlen einer Opposition immer zu Deformationen innerhalb einer Demokratie. Diejenigen, die an den Schalthebeln sitzen, gefallen sich in ihrer Rolle und nutzen diese gelegentlich evtl. auch zu ihrem persönlichen Vorteil aus. Das ist zwar moralisch verwerflich, bei einer fehlenden Opposition leider aber auch nicht zu verhindern.

 

Dass es keine Opposition gab, müssen wir uns alle auf die Fahnen schreiben. Waren (und sind?) wir doch alle lange berufspolitisch müde gewesen. Teilweise haben auch viele Kollegen resigniert und haben den Glauben an Veränderungen verloren.

 

Nun heißt es allerdings für alle Kollegen im Land aufwachen! Die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen dürfen nicht verschlafen werden. Auch wenn es zum Teil schwer fällt, sich neben dem beruflichen Alltag, mit den zahlreichen überbordenden, bürokratischen Belastungen, denen wir unterworfen sind, mit der Flut an Zeitschriften und Mitteilungen, mit denen wir überhäuft werden, auch noch mit Berufspolitik zu beschäftigen.

 

Nehmen wir uns dennoch etwas Zeit mit den Gegebenheiten auseinanderzusetzen, die unseren beruflichen Alltag in den nächsten Jahren prägen werden, sonst tun es bekanntlich andere für- oder gegen uns. Die in den letzten Jahren stattgefundenen Entwicklungen haben dazu geführt, dass zunehmend mehr marktwirtschaftliche Tendenzen  in unserem Berufsstand einfließen.

 

Die oben benannte Praxiskette nutzt dies weidlich. Da werden unter anderem in Zeitungsanzeige Bildchen mit Ostereiern präsentiert, mit denen für eine kostenlose Prophylaxe geworben wird. Die daraufhin mit ihren Bildchen in der Praxis erscheinenden Patienten werden dann offen angesprochen und abgeworben. Aussage von Herrn Weßlau, das sei nun mal marktwirtschaftliches Handeln und nur das ist entscheidend. Damit liegt er zwar außerhalb des Erlaubten, aber damit kommt Herr Weßlau zurecht.


Die Hauptgefahren, die wir bei solch ausgedehnten Ketten sehen,  sind 2 Fakten.1. Praxisketten, die sich im gesamten Land ausbreiten, sind für  Krankenkassen attraktiv zum Abschluss von Selektivverträgen.

 

Würde es dazu kommen, wäre natürlich wieder Schluss mit Marktwirtschaft und Wettbewerb. Unsere Patienten würden dann sicherlich auch einige Kilometer Anfahrtsweg in Kauf nehmen, um z.B. eine kostenlose Prophylaxe und kostenlosen Zahnersatz, günstigere Implantate oder kieferorthopädische Behandlungen zu erhalten. Da können wir noch so gute Qualität bieten, der monetäre Anreiz wäre dann das Ausschlaggebende.

 

2. Das Ende der Freiberuflichkeit.

Schon heute gibt es Aussagen von jungen Kollegen, die sich die Übernahme einer Praxis in einem von einer Kette dominierten Gebiet nicht mehr zutrauen. Zu groß ist die Angst vor der scheinbar übermächtigen Konkurrenz.

 

Wir haben uns entschlossen unseren Weg der Interessenvertretung für alle Kollegen im Land weiter zu gehen. Der heiß diskutierte Selektivvertrag (jetzt kollektiver Ergänzungsvertrag) zwischen der KZV und der IKK Brandenburg ist nun unterschrieben.Wir wollen uns dazu nicht mehr weiter äußern, sonst würden evtl. wieder Mitgliedern unserer Liste Disziplinarverfahren angedroht werden.

 

Jedoch ist es erfreulich, dass unsere Hauptforderung, kein Mitglied der KZV Brandenburg von einem solchen Vertrag durch Vorbedingungen, gleich welcher Art, von dem Vertrag auszuschließen, umgesetzt wurde. Ganz im Gegensatz dazu steht übrigens die Meinung des Vorsitzenden der VV der KZV und Vorsitzenden des Verbandes der niedergelassenen Zahnärzte, Herr Albrecht, der in seinem Rundschreiben vom 27.Mai schrieb: „Knapp 70 Prozent der Kollegen hätten diese Norm locker erbracht“.

 

Er hat also im Umkehrschluss kein Problem damit, dass 30 Prozent der Kollegen im Land keine  Chance gehabt hätten, dem Vertrag beizutreten, obwohl sie genauso die KZV finanzieren, wie alle anderen Kollegen auch.Eine Einstiegshürde birgt aber auch die Gefahr in sich, dass diese von Jahr zu Jahr verändert (erhöht?) werden kann.


Das wiederum würde langfristig die Gefahr in sich bergen, dass nur noch größere Strukturen (Ketten?) mit der entsprechenden Gesamtfallzahl diese Hürden nehmen könnten.

 

Liebe Kollegen, mittlerweile hat sich zum Glück die Schärfe aus den kollegialen Diskussionen vermindert. In einem von unserem Listenmitglied Herrn Krenz initiierten Treffen in den Räumen der KZV haben sich Herr Linke und Frau Pittner allen interessierten Mitgliedern der VV der KZV zur Klärung von offenen Fragen zur Verfügung gestellt.

 

Gerade in Bezug auf die anstehenden Kammerwahlen sollten die Kollegen aller Wahllisten angehalten sein, das kollegiale Gespräch zu suchen. Die Ankündigung von Herrn Weßlau mit einer eigenen Liste zur Kammerwahl anzutreten, sollte für alle Kollegen Grund genug sein, Differenzen in Zukunft immer erst zu besprechen und nicht niederzuschreien. Dann dürfte gewährleistet sein, unsere Kollegialität zu erhalten und auch in der Kammerversammlung Kollegen zu wissen, die sich diesen extremen, von Unkollegialität und purer Marktwirtschaft geprägten Gruppierungen widersetzen.

 

Es gibt Wege und Lösungen, die es in Zukunft allen Kollegen ermöglichen ihre Praxen weiter in wirtschaftlich sicheren Bahnen zu führen.Wir bitten Sie daher, unterstützen Sie unsere Liste „Zahnärzteverein Schwedt – Offene Liste“ mit Ihrer Stimme bei der Wahl zur Kammervertretung.

 

Zahnärzteverein Schwedt,  www.zahnaerzte-schwedt.de